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Pandemieprophylaxe

Epidemie / Pandemieprophylaxe

Sobald eine ansteckende Krankheit wie die Grippe sich beginnt, lokal auszubreiten, spricht man von einer Epidemie. Im Gegensatz dazu ist eine Pandemie nicht unbedingt “ansteckender”, jedoch breitet sie sich über grössere Gebiete und Landesgrenzen hinaus aus. Die Eindämmung einer sich entwickelnden Epidemie oder Pandemie ist eine reale Herausforderung für alle Teile der Gesellschaft.



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Pandemex3 5kg Bereitschaftsdesinfektion
Bereitschaftsdesinfektionsmittel zur Eindämmung mikrobiologischer Risiken
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Artikel-Nr.: PD-01015
Stück
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Artikel-Nr.: PD-01016
Stück
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manueller Spender für flüssige Desinfektionsmittel, nachfüllbar
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Artikel-Nr.: 1607154
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Spender MD-450 (Toilettensitzreiniger)
manueller Spender für Desinfektionsreiniger zur Toilettensitzdekontamination, nachfüllbar
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Artikel-Nr.: 1607154-2
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CHF 26.40
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Artikel-Nr.: 1607153
Stück

Pest, Influenza / spanische Grippe und HIV


In der Geschichte der Menschheit gab es immer mal wieder Pandemien, die schrecklich gewütet haben. Grosse Killer sind dabei der Schwarze Tod, die Pest Pandemie von 1348, welcher ca. 30% der Bevölkerung Europas tötete. Oder die Pandemie der Spanischen Grippe (eine besonders virulente Form der Influenza A H1N1) von 1919, welche mit 50 Mio. Toten rund fünfmal mehr Menschen umbrachte als der erste Weltkrieg. HIV ist ebenfalls eine Pandemie, hat bisher 35 Mio. Menschen auf dem Gewissen, ist aber nur in bestimmten Situationen ansteckend.

Aufgrund des grossen medialen Präsenz, welche Pandemien erfahren, geraten auch kleine Ausbrüche von Krankheiten mit tödlichem Ausgang in den Blickwinkel der Öffentlichkeit. Im Vergleich zu den grossen Killern dazu sind die bisherigen Epidemien / Ausbrüche von Vogelgrippe, Schweinegrippe, SARS oder Ebola bezüglich der Anzahl Todesopfer geradezu bescheiden. Die WHO hat aber 2015 eine hypothetische “Krankheit X” durch mutierte Viren oder Biowaffen als grosse Gefahr für die Menschheit definiert.


Grippe: Impfung ja oder nein?


Während sich potentiell schwere Krankheiten mit hohem Ansteckungsniveau wie Grippe mehr oder weniger erfolgreich impfen liessen, wird der Ausbruch einer Pandemie durch die mangelnde Impfbereitschaft bzw. Misstrauen gegenüber der Pharmaindustrie, welcher Panik - und Geldmacherei vorgeworfen wird, i.d.R. verunmöglicht. Nur mit einer Impfrate von über 90% lässt sich eine Ansteckung zuverlässig verhindern, da die ungeimpften 10% selbst bei einer Erkrankung die Erreger nicht mehr weitergeben können und die Verbreitung gestoppt wird.

Gegner der Grippeimpfung führen nebst den irrationalen Theorien von Verschwörungen der Pharmaindustrie auch ins Feld, dass Grippeimpfungen nicht oder nur teilweise wirken würden. Dies ist nicht per se falsch. Da Grippeviren sehr schnell mutieren, muss ein Impfstoff gegen Grippe aus Prognosen verschiedener Referenzlabors weltweit produziert werden, um vor dem Eintreffen einer Grippewelle einsatzbereit zu sein. Wie bei einer Wetterprognose lassen sich aber nicht alle Unwägbarkeiten zuverlässig erfassen. Abweichungen zwischen auftretenden Influenza / Grippe Viren und optimalem Impfstoff sind deshalb möglich. Aber selbst ein nicht optimaler Impfstoff schützt vor einem schweren Verlauf der Grippe bei einer Ansteckung.


Die Lästigen: wirtschaftliche Probleme durch “harmlose” ansteckende Krankheiten wie grippale Infekte und Schnupfen


Was gerne vergessen wird ist der grosse wirtschaftliche Schaden, der durch ansteckende, aber (i.d.R.) nicht tödliche Krankheiten verursacht wird. So kann schon ein simpler, ansteckender Schnupfen schnell mal eine ganze Firma an den Rand des Stillstandes zwingen, weil wichtige Leute parallel einige Tage ausfallen. Selbst wenn der operative Betrieb aufrechterhalten werden kann, entstehen massive Kosten. Dies weil viele Arbeitnehmer trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zur Arbeit gehen, aber weit entfernt von der normalen Performance agieren.

Zusätzlich zur reduzierten Arbeitsleistung und Qualität werden die Arbeitskollegen munter angesteckt, was den Teufelskreis verschlimmert. Je nachdem müssen entweder externe Aushilfen angestellt, oder Mitarbeiter Wenn es also einer Firma gelingt, die Ansteckungsgefahr während einer Krankheitswelle zu reduzieren, zahlt sich jeder in die präventiven Massnahmen / Epidemie Prophylaxe bezahlter Franken um ein Vielfaches aus.


Geeignete Massnahmen zur Pandemieprophylaxe

Obwohl die Rolle der Hand bzw. Händedesinfektion bei der Übertragung von Krankheiten bereits seit ca. 170 Jahren bekannt ist (Semmelweis), hat sich bis heute nichts daran geändert. Die sog. Tröpfcheninfektion - also eine Übertragung von Keimen via Aerosol - ist weit seltener als die Ansteckung via kontaminierter Oberflächen und Hände. Hände spielten und spielen auch immer noch die wichtigste Rolle bei Krankenhausinfektionen (Nosokominalinfektionen).

Die erste und wichtigste präventive Massnahme gegen Grippe und Co. ist deshalb das Einrichten einer Hygieneschleuse zur Händehygiene. Im Idealfall mit Händewaschgelegenheit, bestehend aus Wasser, Seife, Einweghandtücher und Desinfektionsmittelspender. Es ist allerdings in der Praxis schwer realistisch, dass in einer grösseren Firma, bei der die meisten Angestellten am Morgen zu einer bestimmten “Rush-Hour” eintreffen, alle an den vorhandenen Handwaschbecken die Hände waschen können.

Handdesinfektion & Flächendesinfektion zur Pandemieprophylaxe

Im obig erwähnten Fall sind mobile, ständermontierte Spender zur Handdesinfektion mit antiviralen, alkoholischem Händedesinfektionsmittel eine pragmatische und funktionale Lösung. Damit kann innert kürzester Zeit eine improvisierte Hygieneschleuse aufgebaut werden, die das Weiterreichen von Keimen via Hand erschwert.

Als zusätzliche Hygienemassname sollen Kontaktflächen wie Liftknöpfe, Handläufe, Türfallen etc. genauso wie häufig berührte Arbeitsgeräte (Keyboard, Maus, Touchpad oder Telefonhörer etc.) häufig mit kombinierten Reinigungs - Desinfektionsmittel behandelt werden. Dazu eignen sich besonders vorgetränkte Tücher wie Sano Wipes mit Sano-Clean AR.

Der Fussboden bzw. Eintragen von Keimen via Schuhsohle ist zwar bei der Eindämmung von Tierseuchenherden ein wichtiger Punkt für eine Hygieneschleuse, spielt aber in der Praxis der Pandemieprophylaxe nur eine sehr untergeordnete Rolle. Grund: Auf Farmen mit ansteckenden Tierseuchen ist der Boden i.d.R. mit potentiell kontaminierten Mist bedeckt, was auf der Strasse der Stadt nicht der Fall ist.


Weitere Massnahmen zur Pandemieprophylaxe

Die vielgerühmte Massnahme, Masken fürs Gesicht abzugeben, hat durchaus seine Berechtigung. Denn sie helfen auf zweierlei Arten: Erstens verhindern sie mechanisch, dass mit allfällig kontaminierten Händen in Mund und/oder Nase gegriffen wird (Hauptübertragungsweg bei Influenza / Grippe). Zweitens schützen sie die Mitmenschen bei einer bereits erfolgten Ansteckung durch Zurückhalten von verseuchten Speichel- und Rotztröpfchen. Die üblichen Operationsmasken schützen aber NICHT vor Aerosolen. Dazu würde mindestens eine aerosoldichte P3 Schutzmaske benötigt. Ergo kann man im Notfall genauso gut auf ein vor Mund und Nase gebundenes Tuch oder Schal zurückgreifen, sofern dieser nach jeder Benutzung per Kochwäsche gewaschen wird.

Eine letzte, jedoch nicht immer einfach durchzuführende Hygienemassnahme zur Influenza Prophylaxe besteht darin, Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden. Auto statt ÖV, Home-Office, Lieferdienst statt einkaufen, Verzicht auf Restaurant, Theater, Kino oder Konzertbesuche.